Smarte Menschen, (c) Fotolia, khc

Resilienz

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Wenn es um Stress geht, taucht seit einigen Jahren immer häufiger der Begriff „Resilienz“ auf. Ist dies wieder einmal ein schöner neuer Begriff für altbekannte Inhalte? Ein fundiertes Resilienz-Konzept umfasst wesentlich mehr als der weitläufige Kampf gegen den Stress – ein eigener Begriff ist daher durchaus angebracht.

Der Begriff

Resilienz ist die wichtige Gegenspielerin zum Stress. Wie der Begriff „Stress“ (wörtlich: Druck, Anspannung) stammt „Resilienz“ ebenfalls aus der Werkstoffkunde. Resilienz bezeichnet dort die Eigenschaft eines Werkstoffs, nach einer Verformung durch Druck und Belastung von außen wieder in die ursprüngliche Form zurückzufinden. Eine Metallfeder etwa ist resilient, da sie sich nach einer Dehnung wieder zusammenzieht – es sei denn sie ist überdehnt worden. Ähnlich verhält es sich mit uns Menschen: wir halten durchaus einiges an Belastung aus, können uns immer wieder regenerieren und sogar gestärkt aus Krisen- und Drucksituationen hervorgehen. Ist der Bogen aber zu lange oder zu sehr überspannt, kann es zu ernsthaften (Dauer-) Schäden führen.

Auf die Balance kommt es an

Zu wenig gefordert zu sein, wäre auch nicht gesund. Ein gewisses Maß an Stress bringt uns in Schwung und regt auch das Immunsystem an. Leider kippt diese anfänglich positive Wirkung allzu schnell ins Negative. Ist der Druck zu hoch, macht sich dies kurzfristig durch Einschränkungen im Denk- und Urteilsvermögen

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